DAS ONLINE PORTAL FÜR DEN TANZ IN BOCHUM, DORTMUND, ESSEN UND HERNE

 

TANZ AUS NRW IN NRW UND DARÜBER HINAUS SICHTBAR MACHEN








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TANZweb.org


Recherche, Arbeitsprozesse und Auseinandersetzungen im und mit dem TANZ und vor Allem die daraus entstehenden Werke und die damit verbundenen Künstlerpersönlichkeiten sichtbar und erlebbar zu machen, ist eines der zentralen Themen von SEEDance, der Trägergesellschaft von TANZweb.org.


Das Schreiben von TANZ und die Interpretation dieser "Texte" und deren Autoren durch die Tanzkünstler (aber auch die Rezeption dessen in Wort und Bild) liefern Gesellschaften und Individuen gleichermaßen authentische Ansätze für Gestaltungs- und Überlebensstrategien des Einzelnen in einer zeitgenössischen Wirklichkeit und der Fiktion und Vorbereitung einer nahen Zukunft.


Die Kunstform TANZ konzentriert sich weitgehend auf die letzte Bastion des Individuums zur Bestimmung seiner Identität in einer globalen und weitgehend virtuellen Welt: den eigenen Körper und dessen unverwechselbare Abgrenzung, Dynamik und Bewegung in Raum und Zeit.


Aufbauend auf die Erfahrungen und Erfolge von tanZwebkoeln.de soll beginnend in 2014 mit der konsequenten Ausweitung zunächst auf die südliche Rheinschiene, sukzessive das proklamierte Tanzland NRW in seinen einzelnen Hochburgen, Zentren und Ballungsgebieten erfasst und begleitet werden.


Das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) | Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Sichtbarmachung von Tanzstädten und -regionen in NRW in Kooperation mit TANZweb.org


Als Ziel haben wir uns als Unternehmen TANZweb.org, gemeinsam mit privaten Mäzenen und Förderern, vorgenommen, das "TANZwebNRW.de" (und darüber hinaus) in naher Zukunft in ein europäisches Netzwerk einzubinden.



 

ESSEN

Festival der Künste befragt die Werte Europas

Freiheit? Gleichheit? Brüderlichkeit?

PRESSEKONFERENZ ZUR RUHRTRIENNALE



PRESSEVERÖFFENTLICHUNG DER RUHRTRIENALE


Bochum, 3. August 2016 – Die Ruhrtriennale startet am 12. August in die Spielzeit 2016 mit einem europäischen Mythos und stellt ihrem Programm die zentralen Werte der Aufklärung voran. Freiheit? Gleichheit? Brüderlichkeit? Was sind diese lange als unverrückbar geltenden Grundfesten der europäischen Kultur und Gesellschaft heute noch wert? Die Kunst liefert ihren eigenen Kommentar zur Lage Europas. Auch im zweiten Jahr der Intendanz von Johan Simons wartet die Ruhrtriennale ab dem 12.8.16 mit Musiktheater, Musik, Tanz, Schauspiel und Installationen auf und zeigt einen faszinierenden Querschnitt zeitgenössischer Kunst.

 

Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale, und Lukas Crepaz, Geschäftsführer der Kultur Ruhr GmbH, berichteten heute in der Jahrhunderthalle Bochum vom Endspurt kurz vor Beginn der Spielzeit. Als Gäste der Pressekonferenz begrüßten sie u. a. René Jacobs, Dirigent und musikalischer Leiter der Eröffnungsproduktion Alceste (ab dem 12.8.) und Björn Bicker, Autor und Projektentwickler der Stadtraumproduktion Urban Prayers Ruhr (ab dem 14.8.). Florian Helgath schilderte als Künstlerischer Leiter von ChorWerk Ruhr den mit Urban Prayers Ruhr, Carré (ab dem 18.8.) sowie Earth Diver (ab dem 22.9.) umfangreichen Beitrag von ChorWerk Ruhr zum diesjährigen Programm. Ebenfalls in Bochum zu Gast war Professor Oliver Langbein von osa_office for subversive architecture, der von den Vorbereitungen der Installation well,come berichtete (ab dem 13.8.).



 

©ruhrtrienale


Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale 2015–2017:

„Welchen Wert haben Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit heute noch für unsere Gesellschaft? Welche Bedeutung hat Europa? Für mich ist es ein Versprechen – ein großartiges noch dazu. Unser Publikum erwartet ein vielfältiges und auch ein politisches Programm bei der diesjährigen Ruhrtriennale. Denn wir können das Nachdenken über unsere Zeit nicht nur den Politikern überlassen.“

 

Auch der Vorverkauf zur Ruhrtriennale läuft kurz vor Festivalbeginn auf Hochtouren.

 

Lukas Crepaz, Geschäftsführer der Kultur Ruhr GmbH:

„Wir sind mit dem bisherigen Ticketvorverkauf überaus zufrieden. Zu den besonders nachgefragten Produktionen gehören „Alceste“, „Messe in h-moll“, „Truck Tracks Ruhr“, „nicht schlafen“ und „Ritournelle“. Noch sind Karten verfügbar, auch für andere Produktionen zu Terminen unter der Woche. Dieses Jahr spielen wir in einer neuen Spielstätte, die bis Ende letzten Jahres noch in Betrieb war und bisher noch nie für Kultur genutzt worden ist. „Die Fremden“, die als Uraufführung der Musiktheateradaption nach Kamel Daouds Roman „Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung“ in der Kohlenmischhalle der Zeche Auguste Victoria in Marl gezeigt wird, verspricht einer der Höhepunkte der diesjährigen Ruhrtriennale zu werden.“

 

Vom 12.8. bis 24.9.16 zeigt die Ruhrtriennale insgesamt 200 Veranstaltungen bei rund 40 Produktionen, davon 32 Eigen- und Koproduktionen, 20 Uraufführungen, Neuinszenierungen, Deutschlandpremieren und Installationen in 24 verschiedenen Spielstätten der Region.

 

Die Programmhighlights der ersten Ruhrtriennale-Woche

 

Am 12.8. beginnt die Ruhrtriennale mit der Eröffnung von The Good, the Bad and the Ugly von Atelier Van Lieshout auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum. Das Kunstdorf kehrt mit bekannten und neuen Arbeiten zurück und ist das Zentrum der Ruhrtriennale für den gesamten Festivalzeitraum. Auch die diesjährige Exhibition der Campustriennale wird eröffnet. Die Ergebnisse der Foto-Meisterkurse von Daniel Josefsohn und Julian Röder werden über den gesamten Festivalzeitraum in den Foyers der Spielstätten und in einer virtuellen Ausstellung online gezeigt. Ein umfangreicher Katalog erscheint im Distanz Verlag. Und das Nachwuchsproduktionsbüro der Ruhrtriennale, Mit Ohne Alles, ruft mit Teentalitarismus mitten in Bochum ein Teenager-Machtgebiet aus.

 

Carolin Emcke, die diesjährige Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, hält zum Auftakt der Ruhrtriennale eine Festspielrede. Unter dem Titel „Vom Übersetzen“ stellt sie die Gleichheit ins Zentrum ihrer Rede, die unser Publikum und alle Interessierten kostenlos in der Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle Bochum mitverfolgen können. Derweil nimmt Truck Tracks Ruhr, eine Produktion von Urbane Künste Ruhr und Rimini Protokoll, mit Album #3 auf den Straßen Duisburgs Fahrt auf. In der Jahrhunderthalle Bochum feiert das Musiktheaterstück Alceste, inszeniert von Ruhrtriennale-Intendant Johan Simons und unter der musikalischen Leitung von René Jacobs, Premiere.


WEITERLESEN



 

©Julian Rosefeldt - Cate Blanchett in „MANIFESTO“


 

©Edi Szekely

Sperrzone


Eine Versuchsanordnung


Ein Tanz- und Theaterprojekt zum Thema Flucht und Heimat

Koproduktion von artscenico und bodytalk


PREMIERE AM 19.AUGUST UM 19:30 UHR IN DORTMUND


ANKÜNDIGUNG DES VERANSTALTERS:

Niemandsland, ein Stück Erde ohne definierte geografische Bezeichnung. Hier treffen Gestrandete ein, „Reisende“, deren Reise unausweichlich war. Sie haben ihre Heimat verlassen.


Sie landen in der scheinbaren Ödnis, einer Szenerie des Verlorenen, einer Station im Nirgendwo. In einer Landschaft treffen sie zusammen, Einzelschicksale, die ihre Zukunft neu definieren müssen.

Die „Ankömmlinge“ sind auf sich selbst gestellt. Keine Ordnung, kein Gesetz, nur das Überleben zählt. Manche nutzen ihre Kreativität, bringen Kräfte auf, sich dort einzurichten. Andere schaffen das nicht, lassen sich von Instinkten treiben oder verlieren das Menschliche.


Eine Gruppe von Probanden wird in das offene Areal geschickt. Man will sehen wie sie sich verhalten. Eine Versuchsanordnung.

HIER GEHT ES ZUR NACHTKRITIK

© Iris Janke

TANZ

SKETCHES | NOTEBOOK

MEG STUART, DAMAGED GOODS


IM RAHMEN DER RUHRTRIIIENNALE

P.A.C.T. ZOLLVEREIN - ESSEN

25., 26., 27., 28. AUGUST JEWEILS 20 UHR


VORANKÜNDIGUNG DES VERANSTALTERS:


Für „Sketches/Notebook“, das Stuart am Berliner Hebbel am Ufer entwickelt hat, lud sie eine Gruppe von PerformerInnen, Bildenden KünstlerInnen und einen Musiker ein, um ihre unterschiedlichen Talente, Hintergründe und Fähigkeiten in einen Prozess gemeinsamer Entwürfe einzubringen. Aus ihren Skizzen und intimen Erkundungen entstand eine brodelnde Welt aus Licht, Musik, Objekten und Gesten auf der Bühne – ein überbordendes Spielfeld der Grenzerprobungen.


„Sketches/Notebook“ gastierte weltweit; die gefeierte Produktion war u.a. in Beirut, Paris, München und Brüssel zu sehen.


BESETZUNG/ MITWIRKENDE

Ein Projekt von - Meg Stuart
Entwickelt in Zusammenarbeit mit -
Performer - Jorge Rodolfo de Hoyos, Antonija Livingstone, Leyla Postalcioglu,Maria F. Scaroni, Julian Weber
(Live)musik - Brendan Dougherty
Szenographie & Projektionen - Vladimir Miller
Kostüm - Claudia Hill
Licht - Mikko Hynninen


Eine Produktion von Damaged Goods (Brüssel) in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer (Berlin) mit besonderer Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds (Berlin). Dank an Michaël Borremans, Eric Andrew Green, Kroot Juurak, Laurie Young, Ada Studios (Berlin), Uferstudios (Berlin) und Tanzfabrik - advancing performing arts project (Berlin). Meg Stuart & Damaged Goods werden von den Flämischen Behörden und der Flämischen Gemeinschaftskommission unterstützt. www.damagedgoods.be

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METROPOLE RUHR