DAS ONLINE PORTAL FÜR DEN TANZ IN BOCHUM, DORTMUND, ESSEN, HERNE UND MÜLHEIM an der RUHR

 

TANZ AUS NRW IN NRW UND DARÜBER HINAUS SICHTBAR MACHEN








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TANZweb.org


Recherche, Arbeitsprozesse und Auseinandersetzungen im und mit dem TANZ und vor Allem die daraus entstehenden Werke und die damit verbundenen Künstlerpersönlichkeiten sichtbar und erlebbar zu machen, ist eines der zentralen Themen von SEEDance, der Trägergesellschaft von TANZweb.org.


Das Schreiben von TANZ und die Interpretation dieser "Texte" und deren Autoren durch die Tanzkünstler (aber auch die Rezeption dessen in Wort und Bild) liefern Gesellschaften und Individuen gleichermaßen authentische Ansätze für Gestaltungs- und Überlebensstrategien des Einzelnen in einer zeitgenössischen Wirklichkeit und der Fiktion und Vorbereitung einer nahen Zukunft.


Die Kunstform TANZ konzentriert sich weitgehend auf die letzte Bastion des Individuums zur Bestimmung seiner Identität in einer globalen und weitgehend virtuellen Welt: den eigenen Körper und dessen unverwechselbare Abgrenzung, Dynamik und Bewegung in Raum und Zeit.


Aufbauend auf die Erfahrungen und Erfolge von tanZwebkoeln.de soll beginnend in 2014 mit der konsequenten Ausweitung zunächst auf die südliche Rheinschiene, sukzessive das proklamierte Tanzland NRW in seinen einzelnen Hochburgen, Zentren und Ballungsgebieten erfasst und begleitet werden.


Das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) | Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Sichtbarmachung von Tanzstädten und -regionen in NRW in Kooperation mit TANZweb.org


Als Ziel haben wir uns als Unternehmen TANZweb.org, gemeinsam mit privaten Mäzenen und Förderern, vorgenommen, das "TANZwebNRW.de" (und darüber hinaus) in naher Zukunft in ein europäisches Netzwerk einzubinden.



 

ESSEN

SCHWANENSEE

AM 9., 15., 17. und 21. DEZEMBER BEGINN 19:30 UHR - AM 11. UM 15 UHR UND AM 25. UM 18 UHR - IM OPERNHAUS DORTMUND

Choreographie XIN PENG WANG



Ballett von Xin Peng Wang unter Berücksichtigung der Choreografie von Marius Petipa (2. und 4. Akt) - Musik von Peter I. Tschaikowsky



Ein Prinz auf der Jagd nach dem Glück. Ein nächtlicher See auf einer Waldlichtung. Verwunschene Schwäne. Und ein verhängnisvoller Zauber...

Schwanensee! - Wie viele Träume von einer Ballettkarriere dieses Werk schon gestiftet, wie viele Karrieren der Tanzkunst es begründet und wie viele Laufbahnen zerstört hat, bleibt für immer ungezählt. Seit mehr als 120 Jahren schlägt Tschaikowskys Klassiker das Publikum in seinen Bann. Für jeden Choreographen stellt er eine faszinierende Herausforderung dar und verlangt jedem Tänzer körperliche und darstellerische Höchstleistungen ab.

In elf Monaten komponierte Tschaikowsky das Stück, das mehr noch als seine Opern und Symphonien seinen künstlerischen Ruhm nachhaltig begründete. Tschaikowsky und Schwanensee sind im kulturellen Unterbewusstsein der Öffentlichkeit untrennbar miteinander verschmolzen. Fast unglaublich mutet an, dass das wahrscheinlich bekannteste aller Ballette, schlichtweg der Inbegriff der europäischen Tanztradition, bei seiner Uraufführung 1877 am Moskauer Bolschoi-Theater vom Publikum mit großer Zurückhaltung aufgenommen wurde und erst achtzehn Jahre später in der Choreographie von Marius Petipa am Petersburger Marinskij-Theater den Weg in die Unsterblichkeit antrat.

2004 hat Ballettdirektor Xin Peng Wang erstmals mit Schwanensee in ausdrucksstarken und atmosphärisch dichten Bildern und durch eine beeindruckende Tanzsprache dem Ballett Dortmund jene künstlerische Richtung gewiesen, die mittlerweile überregional große Beachtung gefunden hat. 2012 hat er sich abermals diesem einzigartigen Märchenkosmos gewidmet.



Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27

222 oder auf www.theaterdo.de


©Ballett Dortmund

Alexander Ekman ausgezeichnet mit dem „FAUST“

Arbeiten des schwedischen Choreografen ab März 2017 auch im Essener Aalto-Theater zu erleben



Alexander Ekman zählt zu den ideenreichsten und renommiertesten Choreografen unserer

Zeit. Seine unverwechselbare Tanzsprache zeichnet sich durch schnelles, schnittiges

Timing, geistreichen Witz, Ironie und raffinierte Übergänge aus. Am vergangenen Samstag,

5. November, wurde er in Freiburg für seine Arbeit „Cow“ am Dresdner Semperoper Ballett

mit dem deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ ausgezeichnet. Mit dem „FAUST“ werden

Künstlerinnen und Künstler geehrt, deren Arbeiten wegweisend für das deutsche Theater

sind. Insgesamt gibt es acht verschiedene Kategorien, für die jeweils drei Künstler nominiert werden.


Im Frühjahr 2017 stellt sich der schwedische Choreograf mit drei Arbeiten dem Essener

Publikum vor. Unter dem Titel „3 BY EKMAN“ zeigt das Aalto Ballett Essen seine Kreationen „Flockwork“, „Tuplet“ und „Tyll“. Für die Premiere am 4. März 2017 hat der Kartenvorverkauf bereits begonnen. Weitere Vorstellungen gibt’s am 9., 11., 15., 19. März; 2., 6., 8., 21., 27. April; 1., 5. Juli 2017 im Aalto-Theater.


Karten und Informationen im TicketCenter unter Tel. 02 01.81 22-200 oder

E-Mail tickets@theater-essen.de oder im Internet unter www.aalto-ballett-theater.de

DORTMUND

Archipel

Ballettabend mit Werken

von Jiří Kylián

Musik von Heinrich I. F. Biber, John Cage, Philip Glass, Johann Sebastian Bach, Dirk Haubrich und Wolfgang Amadeus Mozart


„Ich glaube, dass Choreographen die Aufgabe haben, die Grenzbereiche der Seele auszuloten.“ - Jiří Kylián


Der tschechische Choreograph Jiří Kylián gehört zu den prägenden, ja legendären Persönlichkeiten der internationalen Tanzszene. Ausgebildet am Prager Konservatorium, erhielt er 1967 ein Stipendium für ein Studium an der Royal Ballet School in London, wo er sich mit sämtlichen Stilen und Innovationen des klassischen wie modernen Tanzes vertraut machen konnte. Kein Geringerer als John Cranko ermutigte ihn zu eigenen Choreographien. 1973 begann seine jahrzehntelang währende Zusammenarbeit mit dem Nederlands Dans Theater, dessen künstlerischer Direktor er 24 Jahre lang blieb. Sein fließender, sich stets aus der Musik heraus entfaltender Tanzstil entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer abstrakteren, oft surreal geprägten Bühnensprache – zuletzt jedoch entstanden wieder von heiterer Gelassenheit durchzogene Choreographien. Mit dem Abend „Archipel“ präsentieren Ben Van Cauwenbergh und das Aalto Ballett Essen einen exklusiven und repräsentativen Querschnitt der bahnbrechenden Tanzstücke: „Wings of wax“ aus dem Jahr 1997 ist eine poetische Erforschung der sich stetig wandelnden menschlichen Beziehungen. Während hier auf ein musikalisches Spektrum von Bach bis Philip Glass zurückgegriffen wird, ist die Komposition von Dirk Haubrich für „27’52“ durch den Klangkosmos Gustav Mahlers inspiriert. „Petite Mort“ gehört zu einer Sammlung von Balletten, die 1991 anlässlich des 200. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart im Rahmen der Salzburger Festspiele uraufgeführt wurden. Von Mozarts Musik ist auch die Choreographie „Sechs Tänze“ inspiriert: 1986 uraufgeführt ist sie damit die älteste der hier versammelten Kreationen. So formt sich ein ebenso poetischer wie aufwühlender Tanzabend, der zudem ein wichtiges Stück Tanzgeschichte Revue passieren lässt.


Zu jeder Vorstellung von „Archipel“ bieten wir Ihnen jeweils eine halbe Stunde vor Beginn einen Einführungsvortrag im Foyer an.



Wiederaufnahme in der Spielzeit 2016/2017 1. Dezember 2016

Weitere Vorstellungen 8. Dezember 2016; 3., 23. Februar; 20. April; 19. Mai 2017


©GERT WEIGELT

Ben J. Riepe präsentiert eine großangelegte künstlerische Rückschau bei PACT ZOLLVEREIN

›Arena Arctica‹ 

ist eine begehbare Rauminstallation mit Performances, Musik und choreographiertem Abendessen

 


Drei Tage lang kreiert der Düsseldorfer Choreograph Ben J. Riepe mit seiner Kompanie einen überbordenden Kosmos rund um das Thema Licht im gesamten Bühnengeschoss der ehemaligen Waschkaue: Mit ›Arena Arctica‹ präsentiert Riepe eine künstlerische Rückschau seiner Arbeiten und Studien des letzten Jahres, die ihn u. a. ins nrw-Forum Düsseldorf führten, als einen für PACT neu arrangierten, großräumigen offenen und begehbaren Möglichkeitsraum. Auftakt der dreitägigen Dauerbegegnung ist ein choreographiertes Abendessen, das als kulinarisch-räumliches Erlebnis mitten in der „Arena“ stattfindet. 


Am Freitag, 09.12. und Samstag, 10.12.16, um jeweils 20 Uhr, beginnen die Abende mit kleinen Touren durch und um die ehemalige Waschkaue, die von Expert*innen aus (Pop-)Kultur, Philosophie, Schamanismus und Wissenschaft geleitet werden und die Betrachter mit ganz unterschiedlichen Zugängen in die ›Arena Arctica‹ führen: Wird Licht meteorologisch, kunstwissenschaftlich oder physikalisch-optisch im Mittelpunkt stehen? Hat das Publikum vor der Performance ein schamanisches Ritual, einen kunsthistorischen Impuls oder ein philosophisches Gedankenspiel erlebt?  Ein sachlicher und zugleich sinnlicher Abend darüber, was unsere Blicke tun und wie vielfältig unsere Blicke auf die Welt sind. Am Samstag, 10.12.16, öffnet die ›Arena‹ bereits am Nachmittag und bietet die Möglichkeit, die Installations-Räume mit der ganzen Familie zu entdecken und sich den faszinierenden Apparaturen des Lichts zu widmen.


PACT Zollverein

Ben J. Riepe: ›Arena Arctica‹, 

Performance/Tanz/Begegnung/
Installation/Musik/gemeinsames Essen

 

Donnerstag, 08. Dezember, 20Uhr

Choreographiertes Abendessen*

 

Freitag, 09. & Samstag 10. Dezember, 20 Uhr

Begegnung, Performance, Installation

 

Samstag, 10. Dezember, 16 Uhr

Offene Installation – Erlebnisraum für Kinder (mit Performance, Musik)


Tickets: VVK 11€, erm. 6€ (inkl. VRR-Ticket), AK 13€, erm. 8€

über www.pact-zollverein.de oder die TUP Essen unter Tel. 0201.812 22 00 sowie an der Abendkasse (nach Verfügbarkeit)


*Choreographiertes Abendessen: 35€/erm.30€ (inkl. Essen & Getränke). Begrenzte Teilnahme, Anmeldung erforderlich bis zum 06.12.16, unter: info@pact-zollverein.de